Berichtsheft

Wie es geschrieben wird und warum.

Das Berichtsheft ist eine nützliche Erinnerungsstütze

Ist dir klar, was du so lernst? Wenn du ein Berichtsheft führst, ist es oft schwierig, sich daran zu erinnern, was man eigentlich Neues gelernt hat. Aber dadurch, dass du darüber nachdenkst, kann es dir dabei helfen zu bemerken, - worin du noch Wissenslücken hast, - was dir besonders Spaß macht und - worauf die Ausbilder Wert legen. Es ergibt also durchaus Sinn, dass du auf diese Weise regelmäßig in dein Berichtsheft aufschreibst, welche Lerninhalte du in deiner Ausbildung durchgenommen hast.

Das Berichtsheft ist Voraussetzung zur Abschlussprüfung

Aus formeller Sicht ist ein korrekt geführtes Berichtsheft eine der Voraussetzungen für die Abschlussprüfung. Auf diese Weise können die zuständigen Ämter auch überprüfen, ob dein Ausbildungsbetrieb sich gut um seine Auszubildenden kümmert, und sie können sicherstellen, dass der Auszubildende und der Ausbilder regelmäßig über den Ausbildungsstand in Verbindung stehen.

Was gehört in ein Berichtsheft und wie schreibt man es auf?

In einem Berichtsheft notierst du am besten, - was du getan hast - was du gelernt hast - was du in der Berufsschule durchgenommen hast, - welche Aspekte dich an dem Gelernten besonders interessieren. Wie du es aufschreibst, ist dabei nicht strikt festgelegt. Viele Auszubildende benutzen einen Telegrammstil im Berichtsheft: „Heute mit neuem Ausbildungsabschnitt in der EDV-Abteilung begonnen. Von Frau Meyer eine Einweisung in die Software erhalten. Kundendaten auf Fehler überprüft.“ Am besten ist es aber, du fragst deinen Ausbilder, wie du die Berichtsheft-Einträge schreiben sollst, oder fragst Auszubildende, die schon länger im Betrieb sind, ob du einmal sehen darfst, wie sie ihre Berichte verfassen.

Das Berichtsheft unterstützt deinen Ausbilder, dich auszubilden

Dein Ausbilder überprüft durch dein Berichtsheft, wie deine Ausbildung verläuft – sowohl mit ihm als auch dann, wenn er einmal nicht selbst die Ausbildung übernimmt. Er kann auf diese Weise erfahren, was du in der Berufsschule lernst oder welche Aufgaben du in anderen Abteilungen erhältst, die du möglicherweise besuchst, oder wie deine Aufgaben verlaufen, die du selbstständig übernommen hast. Das ist sehr hilfreich für deinen Ausbilder, denn er ist ja dafür verantwortlich, dass du eine ordnungsgemäße Ausbildung erhältst.

Dein Ausbilder muss die Berichte absegnen

Eine wichtige gute Nachricht ist: Die Berichtshefte werden nicht benotet. Aber dein Ausbilder muss sie lesen und unterschreiben – das bedeutet auch, dass er dir einen Bericht zur Korrektur zurücksenden kann, bis er damit zufrieden ist. Versuch also das Berichtsheft ordentlich zu führen, dann hast du damit auch keine doppelte Arbeit.

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